Füllungen

Füllungen 2017-05-12T01:09:11+00:00

Der gesunde Zahn besteht aus einer äußeren Schmelzschicht. Der innere Bereich des Zahnes gliedert sich in die Bereiche Dentin und Pulpa auf. Das Dentin liegt unter dem Schmelz. Im Innersten befindet sich das Gefäß-Nervenbündel, die Pulpa. Karies ist eine lokalisierte Erkrankung der Zahnhartsubstanzen, die sich je nach Schweregrad in unterschiedlicher Symptomatik äußert. Karies entsteht durch das Zusammenwirken potenziell pathogener Mikroorganismen und potenziell pathogener ökologischer Faktoren. 

Die Symptome der Erkrankung Karies reichen von submikroskopischen Veränderungen der Zahnhartsubstanz über mikroskopisch nachweisbare Oberflächendestruktionen bis hin zu klinisch diagnostizierbaren initialkariösen Veränderungen („white spot“) und offenen Kavitäten.

Kreidefleck

Kavität im Zahnschmelz

Kavität im Dentin

Kavität in der Pulpa

Diagnostik

Aus heutiger Sicht geht es nicht nur um die Entscheidung, ob ein bestimmter Zahn oder eine bestimmte Zahnfläche eine Restauration benötigt, sondern es geht auch darum, durch die Kariesdiagnostik Phasen aktuell hoher oder niedriger Kariesaktivität zu erkennen.

Unterschieden werden initiale Karies, Dentinkaries sowie Fissurenkaries, Approximalkaries und Wurzelkaries.

Die klinische Untersuchung, insbesondere die visuelle Inspektion sind Standard, um auch die “hidden caries” zu erkennen.

Zusätzliche Maßnahmen können Röntgenaufnahmen (oder der Einsatz von Laserfluoreszenz) sein, um Frühstadien zu erkennen.

Behandlung

Man unterscheidet zwei wesentliche Vorgehensweisen in der Implantation:

Man unterscheidet 2 wesentliche Vorgehensweisen in der Implantation:

Die Sofortimplantation ist nur bei entzündungsfreiem Zahnfach, der so genannten Alveole, und in der Regel nur im Frontzahnbereich möglich. Das Zahnfach wird zunächst mit einer Pilotfräse mit kleinem Durchmesser vorbereitet, um dann das Knochenlager in Richtung Gaumen verbreitern zu können.

Wenn eine Implantation 4 – 6 Wochen nach einem Zahnverlust erfolgt, spricht man von einer verzögerten Sofortimplantation, die häufig notwendig wird, wenn zu entfernende Zähne und Zahnfächer nicht entzündungsfrei waren.

Im Gegensatz zu einer Sofortimplantation wird bei einer Spätimplantation das Implantatbett aus dem gefestigten/geheilten Kieferknochen heraus präpariert. In manchen Fällen kann nach der Implantation die künstliche Zahnwurzel sofort mit einem Provisorium versorgt werden.

Wir bevorzugen in unsere Praxis die Spätimplantation, um die Erfolgschancen möglichst günstig einschätzen zu können.

Weiterhin ist es möglich, fehlenden Knochen für das Implantatbett aufzubauen. Dazu gibt es zum einen die Möglichkeit, körpereigenen Knochen in direkter Nachbarschaft des Operationsgebiets zu entnehmen. Zum anderen besteht die Möglichkeit das Implantationsgebiet mit künstlichem Knochenersatzmaterial aufzubauen. Diese Materialen stammen von deutschen Firmen (Straumann, Geistlich) und gehören seit Jahren zur routinemäßgen implantologischen Unterstützung. Für Fragen stehen Ihnen unsere Zahnärzte gerne zur Verfügung.

Keramikinlay – Die zahnfarbenen Keramik-Inlays entsprechen den heutigen ästhetischen Ansprüchen und bieten bei entsprechender Pflege eine äußerst lange Haltbarkeit. Wir bieten Ihnen in unsere Praxis hochwertige keramische Restaurationen gefertigt im Cerec-Verfahren an.

Kunststofffüllung/Compositefüllungen- Die entscheidenden Vorteile gegenüber den Versorgungen mit Gold und Amalgam sind die ästhetischen Eigenschaften, außerdem werden durch die Verwendung der Adhäsivtechnik deutlich kleinere Restaurationen möglich.

Amalgamfüllung – Die Amalgamfüllung im Seitenzahnbereich wird aufgrund des Quecksilberanteils kritisch beurteilt. Die mangelhafte Ästhetik der Amalgamfüllung bewegt die Patienten heute dazu, diesen Werkstoff abzulehnen.
Dieses Füllmaterial ist an dieser Stelle erwähnt, da ein noch großer Anteil der Patienten Amalgamfüllungen in der Mundhöhle haben. In unserer Praxis findet Amalgam allerdings keine Verwendung mehr.

Pflege + Recall

Voraussetzung für den Behandlungserfolg ist die richtige häusliche Mundpflege sowie halbjährliche Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt.